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Verbraucher*innen wollen keine Streumunition

Verbraucher*innen Wollen Keine Streumunition

Bild: © Kike Arnal for United Nations Development Programme [CC BY-NC-ND 2.0] - flickr

Mohammed Mahdi shows his hand, severed by a cluster bomb. Zaqtar Alsharquie Area. 16 year-old Mohammed Mahdi was working as an apprentice in an auto shop when he reached for an engine part on the floor. He touched a tiny cluster bomblet that was next to the part. The explosion blew off half of his hand and burned his body. He was taken to the hospital in Nabatiyeh. As the oldest son of a farming family, Mohammed`s future employment was to be a crucial source of cash income. (c) Kike Arnal for United Nations Development Programme

Die Verbraucherzentrale Bremen hat bei Forsa eine repräsentative Umfrage in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse im Überblick:

  • 74% der Menschen wollen, dass es für staatlich geförderte Produkte der Altersvorsorge soziale und ökologische Mindestkriterien geben sollte, die gesetzlich vorgeschrieben sind. Wenn Sie dazu gehören, unterstützen Sie doch bitte unsere Forderungen an den Bundestag, ein entsprechendes Gesetz auf den Weg zu bringen!
  • 82% der Menschen wollen Streumunition und Landminen von Investitionen ausschließen- und zwar per Gesetz. Auch die gesamte Rüstungsbranche hat nicht viele Freunde: hier sprechen sich immerhin noch 76% für einen gesetzlichen Ausschluss aus.
  • 80% der Menschen wollen, dass auf keinen Fall in Länder oder Unternehmen investiert wird, die sich an Kinderarbeit beteiligen, 74% lehnen Menschenrechtsverletzungen ab. Was denken Sie darüber?
  • 79% der Menschen wollen, dass die Anbieter von Riesterprodukten sie VOR Vertragsabschluss darüber informieren, ob für ihr potentielles zukünftiges Produkt soziale oder ökologische Belange berücksichtigt werden. Bis zum 1. Januar dieses Jahres mussten die Anbieter noch dazu informieren. Doch dann wurde das entsprechende Gesetz aufgeweicht und sieht jetzt nur noch die jährliche Information vor- dann, wenn der Vertrag schon abgeschlossen ist. Offenbar entspricht diese Gesetzesänderung nicht der Vorstellung der Kunden (und der Wähler), oder was meinen Sie?

 Bei so eindeutigen Ergebnissen ist die Politik aufgefordert, keine Zugeständnisse mehr an die Versicherungskonzerne zu machen. Der Ausschluss von Kinderarbeit, Menschenrechtsverletzungen, aber auch von schwerer Umweltzerstörung und der Verschärfung des Klimawandels muss gesetzlich sicher gestellt werden! Es kann nicht sein, dass diese grundlegenden Belange nur in „Nischenprodukten“ zu finden sind, die großen Konzerne ihre Rendite aber weiterhin auf Kosten von Mensch und Umwelt erzielen.

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